Nicolas Keller

Als um 7 Uhr morgens mein Handy mich mit süssen Melodien aus meinem Schlummer hob, hätte ich mein mobiles Kommunikationsmittel am liebsten mit Red Bull übergossen und mit einem Rekordverdächtigen Wurf aus dem Fenster befördert. Leider reichte meine Kraft nicht mal um den Wecker aus zuschalten.

Als um 7 Uhr morgens mein Handy mich mit süssen Melodien aus meinem Schlummer hob, hätte ich mein mobiles Kommunikationsmittel am liebsten mit Red Bull übergossen und mit einem Rekordverdächtigen Wurf aus dem Fenster befördert. Leider reichte meine Kraft nicht mal um den Wecker aus zuschalten. Eine kurze Dusche später ,mit mühsamen und verquollenen Augen, machten wir uns auf den Weg zum Frühstückstisch . Die ganze Nacht über hatte es geschneit und wir wollten sobald wie möglich ab auf die Piste um den Neuschnee zu testen. Es gab nur einen Mann der uns an dieser Ausführung unserer Pflichten hindern konnte: Al Gore. An diesem Morgen stand sein Film A inconvenient Truth nämlich auf dem Programm. Obwohl ich den Film schon gesehen hatte, fand ich ihn auch dieses Mal immer noch aufrüttelnd und beängstigend.

Nachdem Mr. Gore uns nach zwei Stunden endlich entlassen hatte, konnte uns nichts mehr halten und wir stürzten uns in unsere Kleider und stürmten die Piste. Der Schnee war Hammer und mancher fand ihn so toll, dass er stürzte um in den Schnee zu tauchen. Nachdem wir uns auf der Piste ausgetobt hatten, musste natürlich wieder neue Energie aufgetankt werden. Wir entschieden uns für eine Pizza. An diesem Punkt möchte ich allen Leuten abraten noch mal in diese Pizzeria zu gehen. Die Pizza, welche wir zu acht vor hatten zu essen, war so klein, dass nicht mal einer satt wurde. Im Übrigen mussten wir für eine Pizza fast eine halbe stunde warten und dann war diese Mahlzeit, sowie die Getränke masslos überteuert.

Nachdem wir in grosser Entrüstung verliessen entschied ich mich nach Hause zu gehen, weil ich mich schon den ganzen Tag schon unwohl fühlte. Die Anderen quälten die Piste noch den ganzen Nachmittag, mit ihrer zweitrangigen Skisportausführung :-)). Zu Hause angekommen widmete ich mich ganz meinem Bett um mich zu erholen. Drei Aspirine später am Nachmittag kamen auch endlich die tapferen Schneeritter zurück und schon bald gab es auch schon Abendessen: leckere Bernerplatte mit Salzkartoffeln. (Ein Lob an den Chefkoch!) Als Abendprogramm stand der Vortrag von Silvia über Contergan auf dem Plan. Er war sehr interessant und liess ein weiteres Mal die Unfähigkeit und Korruption der Schweizer Justiz aufblitzen, denn als Abschluss mussten wir die Gerichtsverhandlung der Conterganherstellungsfirma Grünterthal inszenieren. Unsere abendliche Freizeit nutzen wir für einen friedlichen Filmeabend. Dieser fand erst spät in der Nacht seinen Abschluss, weil es ein sehr interessanter Film war.;-)